Kabinettausstellung im Museum Mutter-Beethoven-Haus:

Vom Bild zum Mythos. Beethovens Lebendmaske und ihre Geschichte

Bis heute sind die Vorstellungen, die man sich allgemein von der Erscheinung Beethovens, seiner Physiognomie und seinem Gesichtsausdruck macht, maßgeblich vom Aussehen der Maske geprägt, die im Jahr 1812 vom Gesicht des Komponisten abgenommen wurde.
Die in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn entstandene Sonderausstellung beschäftigt sich deshalb mit diesem ganz besonderen Objekt. Sie zeigt, wie der Gesichtsabdruck entstand und stellt zugleich die Frage, inwieweit der Eindruck, den er vom Aussehen und von der Persönlichkeit des Komponisten vermittelt, tatsächlich gerechtfertigt ist. Zudem eröffnet die Präsentation anhand ausgewählter Beispiele und zahlreicher prominenter Leihgaben Einblicke in die Erfolgsgeschichte dieser Maske, die bis heute einen starken Einfluss auf fast alle bildlichen Darstellungen Beethovens ausübte.

Das Museum Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein ist das historische Geburtshaus von Maria Magdalena Keverich (1746 -1787) – der Mutter Ludwig van Beethovens (1770 -1827). Sie hatte als 19jährige Witwe in zweiter Ehe Johann van Beethoven geheiratet und war mit ihm nach Bonn übersiedelt. Dort brachte sie 1770 ihren Sohn Ludwig van Beethoven zur Welt.

Die Dauerausstellung präsentiert Exponate zur Biographie und den Lebensumständen Maria Magdalena van Beethovens sowie zu den Beziehungen ihres Sohnes nach Koblenz. Weiterhin wird das Koblenzer Kultur- und Musikleben des 18. und 19. Jahrhunderts dargestellt.

Am Abend der Museumsnacht gibt es von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr stündlich Führungen durch die Ausstellung „Vom Bild zum Mythos. Beethovens
Lebendmaske und ihre Geschichte“.

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